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Bulgogi – beliebt und köstlich

Le Bulgogi, populaire et succulent

Die Tradition des Bulgogi

Das koreanische Barbecue, Bulgogi, setzt sich aus den Wörtern „bul“ für Feuer und „gogi“ für Fleisch zusammen und bedeutet wörtlich „Fleisch über dem Feuer“ oder besser gesagt „Fleisch, das über offenem Feuer gegart wird“. Diese traditionelle Spezialität der koreanischen Küche genießt man überall in den Straßen von Seoul. Wie beim Braai, dem südafrikanischen Barbecue, steht beim koreanischen Barbecue das Fleisch im Mittelpunkt – vor allem Rind und Schwein. Für das Rindfleisch wählt man zarte, nicht zu fette Stücke wie Fonduefleisch, Rumpsteak oder Filet. Beim Schwein greift man meist zu Bauchfleisch oder Nacken. Ohne zusätzliches Fett ist Bulgogi eine gesunde und aromatische Art zu grillen.

Die Zubereitung des koreanischen Barbecues

Bevor das Fleisch gegrillt wird, wird es in hauchdünne Scheiben geschnitten und lange mariniert, damit es besonders viel Geschmack aufnimmt. Das Rindfleisch wird in einer Mischung aus Sojasauce, Zucker, Sesamöl oder Sesamsamen, Chili und Knoblauch eingelegt. Für Schweinefleisch sorgen Ingwer und Chilipaste (Gojujang) für die besondere Würze der Marinade.

Bulgogi: Geselliges Grillen am Tisch

Das marinierte Fleisch wird anschließend auf einem Grillgerät in der Mitte des Tisches gegart. Über glühender Holzkohle platziert, nimmt es die Form einer großen, runden Grillplatte an, die direkt in den Tisch eingelassen ist. Wie beim Mookata in Thailand oder beim japanischen Yakiniku grillt jeder Gast seine Fleischscheiben selbst. Die zarten, gegrillten Scheiben werden mit Suppe, Reis und einer Vielzahl köstlicher Banchan – kleinen Beilagen mit intensiven, abwechslungsreichen Aromen – sowie zahlreichen Würzsaucen, vor allem mit Knoblauch und Chili, serviert.

Bulgogi genießt man traditionell mit koreanischen Metallstäbchen, um die Fleischscheiben in Sesamblätter – auch Shiso genannt – zu legen, zusammen mit Beilagen, Banchan, Reis und mehr. Anschließend rollt man sie wie Frühlingsrollen – oder eher wie Fajitas – und genießt sie in einem Bissen. Falls keine Shiso-Blätter zur Hand sind, eignen sich auch Salatblätter. Zum Bulgogi trinkt man traditionell Soju, einen koreanischen Alkohol aus Bambus oder Reis – natürlich in Maßen!

Die Vielfalt der Banchan als Begleiter zum Bulgogi

Diese typischen Beilagen der koreanischen Küche werden in kleinen Schälchen serviert – im Schnitt fünf Banchan pro Mahlzeit. Die bekannteste ist Kimchi, zubereitet aus fermentiertem Gemüse, meist Chinakohl, gewürzt mit Salz und Chili. Zu den gängigen Banchan zählen auch Jorim, das können Tofu, Lotuswurzel, Eier und mehr sein, die in einer würzigen Brühe geschmort werden. Ebenfalls beliebt ist Namul, eine Auswahl an mariniertem, gebratenem oder gedämpftem Gemüse, das mit Sesamöl, Knoblauch, Zwiebeln, Chili, Salz, Essig und Sojasauce abgeschmeckt wird, sowie Jeon, kleine Pfannkuchen aus Fleisch, Pilzen, Meeresfrüchten oder Gemüse, die mit Pfannkuchenteig vermischt und anschließend frittiert werden.

Ob beim Bulgogi oder beim Kokko – für ein gelungenes Grillerlebnis braucht es die richtige Holzkohle: unsere Tipps für die Auswahl der besten Holzkohle.

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