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Die Tradition des Mookata: der thailändische Barbecue-Grill

La tradition du Mookata : le barbecue Thaïlandais

Was bedeutet Mookata?

Das Wort Mookata setzt sich aus den thailändischen Begriffen „mu“, was Schwein bedeutet, und „kata“ oder „kratha“, was man mit Pfanne übersetzen kann, zusammen. Mookata heißt also wörtlich „Schwein in der Pfanne“. Ähnlich wie das Wort „Barbecue“ steht es für eine beliebte Garmethode in Südostasien, insbesondere in Thailand, die – anders als das koreanische Gas-Barbecue – mit Holzkohle zubereitet wird.

Mookata – ein außergewöhnlicher Grillgenuss

Spricht man von Grillen, denkt man an die amerikanische BBQ-Tradition, an das argentinische Asado oder an den portugiesischen Churrasco: Ein Grillrost, geschickt über dem Feuer platziert, in kleiner oder großer Glut, um Fleisch, Fisch und Gemüse goldbraun zu rösten. Doch in der thailändischen Grilltradition läuft alles ganz anders ab.

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Beim Mookata ist das „Gerät“, der „Grill“, eine Art großer Aluminiumtopf, der auf einem Tongefäß mit glühender Holzkohle steht. Der obere Teil besteht aus zwei separaten Elementen und erinnert ein wenig an eine riesige Zitruspresse. Die zentrale, kuppelförmige Fläche dient zum Grillen von Fleisch und Fisch, während der äußere Rand für die Zubereitung einer Brühe genutzt wird. Der thailändische Grill ist eine Mischung aus koreanischem Grill und chinesischem Hot Pot – einer köchelnden Suppe, in die man Zutaten eintaucht und wie bei einem Fondue gart.

Die Mookata-Garmethode

Wie beim japanischen Yakiniku wird Mookata direkt am Tisch zubereitet. Sobald der Topf in der Mitte des Tisches auf glühender Holzkohle platziert ist, wird die Rinne mit Wasser und Zutaten nach Wahl für die Brühe gefüllt. Bevor das Fleisch auf die obere Fläche gelegt wird, platziert man ein Stück Speck auf der Kuppel. Beim Schmelzen fettet es die Oberfläche, verhindert das Ankleben und verleiht der Brühe zusätzliches Aroma. Jeder Gast kann dann seine Stücke Fleisch, Fisch oder Gemüse auflegen und grillen. Je mehr Zutaten gegrillt werden, desto mehr Bratensaft tropft in die Brühe und verleiht ihr ein köstliches Aroma – einfach unwiderstehlich!

Was kommt beim thailändischen Grill auf den Tisch?

Schweinefleisch, in feine Scheiben geschnitten, besonders Speck, ist die Hauptzutat beim Mookata. Ebenso beliebt sind Hähnchen, Lamm sowie Garnelen, Tintenfisch, Gemüse, Pilze und vieles mehr. In die Brühe kommen meist Gemüse und natürlich die unverzichtbaren Nudeln, die nach Belieben mit Meeresfrüchten, Fleisch- oder Fischbällchen ergänzt werden können. All diese Köstlichkeiten werden mit verschiedenen Saucen, den sogenannten „Nam Chim“, serviert – mal mehr, mal weniger scharf, wie zum Beispiel die Su-Ki-Sauce. Für noch mehr Genuss entdecken Sie unser Rezept für geräucherten Speck à la Kokko.

Mookata – eine beliebte Tradition in Thailand

Im Land des Lächelns ist Mookata eine wahre Institution. Zwar bieten auch Restaurants diese Spezialität an, doch die Tradition lebt davon, dass sich Familie und Freunde in großen Hallen oder unter freiem Himmel versammeln, um gemeinsam zu genießen. Ein Buffet, meist All-you-can-eat, lädt dazu ein, aus einer riesigen Auswahl an Fleisch, Fisch und Gemüse die eigenen Favoriten auszuwählen, bevor man sich an langen Tafeln zum gemeinsamen Grillen trifft.

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